Alltagsgeschichten: plötzlich sympathisch

27. August 2018

Kennt ihr das? Ihr lauft die Straße entlang, seid gerade einkaufen oder wartet im Park auf Freunde. Und dann fällt euer Blick auf einen Menschen, der euch plötzlich aus unerklärlicher Weise total sympathisch ist? Das ist ja dann quasi…

Sympathie auf den ersten Blick

Ich gehöre dazu, ich bin ein Starrer – ich starre in der Gegend herum und schaue mir gerne die Menschen in meiner Umgebung an. Wenn ich die Straße entlang laufe oder ich in der S-Bahn sitze, schaue ich den Menschen gerne in die Augen. Und es kommt immer mal wieder vor, dass ich auf einmal große Sympathien für mein fremdes Gegenüber empfinde.

Es sind oft sehr verschiedene Menschen – neulich war es ein zahnloser, etwas abgearbeiteter Bauarbeiter, der sich mit seinen Kollegen vorm Spät-Shop ein Bier öffnete. Dann etwas später ein Anfang 50-jähriges Pärchen, das mir und meiner Freundin beim Wandern entgegenkam. Ich glaube, ich habe auch inzwischen herausgefunden, welche Gemeinsamkeiten die mir sympathischen Menschen haben. Aber das bleibt vorerst mein Geheimnis… Tut mir Leid!

Ich finde solche Augenblicke jedenfalls erstaunlich und ich genieße sie. Sie sind so überraschend und manchmal verwirren sie mich auch. Am liebsten würde ich ja stehenbleiben und ein Gespräch anfangen. Das wiederum würde mein Gegenüber sicherlich ziemlich verwirren – warum spricht ihn plötzlich ein wildfremder Mensch an? Und was dann? Dann reden wir holprig miteinander und verabreden uns zum Bier- oder Teetrinken, nur damit ich herausfinde, ob mir der Mensch auch noch nach 3 Wochen sympathisch ist oder ich ihm auch sympathisch bin? Dann werden wir Freunde und schreiben uns regelmäßig per Whatsapp? Alles ziemlich künstlich und technisch. Nein, nein, es ist schon alles gut so.

Und so gehe ich vorbei, freue mich ein bisschen und dann …

…war es einfach ein schöner kleiner Moment am Tag.

 

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